Digital Signage Software ist eine cloudbasierte Plattform zur zentralen Verwaltung digitaler Displays. Digitale Bildschirme sind in vielen Unternehmen heute selbstverständlich geworden. Im Empfangsbereich, in Fluren, in Produktionsbereichen oder in Pausenräumen werden Informationen zunehmend über Displays statt über klassische Aushänge kommuniziert.
Damit Inhalte auf mehreren Bildschirmen gleichzeitig verwaltet werden können, kommt Digital Signage Software zum Einsatz. Sie ermöglicht es, Inhalte zentral zu erstellen, zu planen und automatisch auf Displays auszuspielen – unabhängig davon, ob sich diese im selben Gebäude oder an unterschiedlichen Standorten befinden. Auf dieser Seite erfahren Sie, was Digital Signage Software genau ist, wie sie funktioniert und in welchen Bereichen Unternehmen sie typischerweise einsetzen.

Digital Signage Software ist eine Softwarelösung zur zentralen Steuerung digitaler Displays. Inhalte wie Bilder, Videos, Webseiten oder Präsentationen werden dabei über eine Plattform verwaltet und anschließend automatisch auf Bildschirmen angezeigt.
Im Gegensatz zu einfachen Lösungen – etwa USB-Sticks oder lokal gespeicherten Präsentationen – erfolgt die Steuerung bei modernen Systemen meist über eine cloudbasierte Software. Dadurch lassen sich Inhalte jederzeit aktualisieren und Änderungen innerhalb weniger Sekunden auf allen verbundenen Displays veröffentlichen. Ein typisches Digital-Signage-System besteht aus drei Komponenten:
• einer Software zur Verwaltung der Inhalte
• einem Abspielgerät oder integrierten Player
• dem Display selbst
Die Software bildet dabei das zentrale Steuerungselement. Sie legt fest, welche Inhalte auf welchen Bildschirmen erscheinen und zu welchem Zeitpunkt sie angezeigt werden.
Digital Signage Software ist eine Plattform, mit der Unternehmen Inhalte auf Bildschirmen steuern können. Statt Inhalte manuell auf jedem Display zu aktualisieren, werden sie zentral verwaltet und automatisch ausgespielt.
Die Nutzung einer Digital-Signage-Lösung ist in der Praxis meist unkompliziert aufgebaut. In den meisten Systemen lassen sich drei grundlegende Schritte unterscheiden.
Zunächst werden Inhalte in der Software angelegt. Dabei kann es sich beispielsweise um Bilder, Videos, Präsentationen oder Webseiten handeln. Viele Plattformen bieten zusätzlich Vorlagen, mit denen Inhalte auch ohne Designkenntnisse erstellt werden können.
Im nächsten Schritt werden Bildschirme mit der Software verbunden. Dies geschieht in der Regel über einen Media-Player, eine App oder ein integriertes System im Display. Jeder Bildschirm wird anschließend in der Software registriert und kann zentral verwaltet werden.
Sobald Displays verbunden sind, können Inhalte bestimmten Bildschirmen zugeordnet werden. Häufig geschieht dies über Playlists oder Zeitpläne. So lässt sich beispielsweise festlegen, dass morgens andere Inhalte angezeigt werden als am Nachmittag oder dass bestimmte Informationen nur an einzelnen Standorten erscheinen.

Beispiel Digital Signage Software LobbySpace Dashboard.
Digital Signage Software wird heute in vielen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Marketinganwendungen bis hin zur internen Kommunikation.
In Eingangsbereichen informieren Displays Besucher über Termine, Wegweiser oder aktuelle Hinweise. Gleichzeitig können Unternehmen dort auch Begrüßungsbotschaften oder Unternehmensinformationen anzeigen.
Ein wachsender Einsatzbereich ist die interne Kommunikation. Unternehmen nutzen Displays beispielsweise, um Mitarbeitende über Veranstaltungen, organisatorische Änderungen oder Sicherheitsinformationen zu informieren. Gerade in Organisationen mit vielen Mitarbeitenden ohne festen PC-Arbeitsplatz werden solche Bildschirme häufig als digitales schwarzes Brett eingesetzt.
Im Handel dienen digitale Displays oft dazu, Produkte zu präsentieren oder auf aktuelle Aktionen aufmerksam zu machen. Bewegte Inhalte ziehen dabei meist mehr Aufmerksamkeit auf sich als klassische Plakate und können den Verkauf fördern.
Auch in Wartebereichen – etwa in Arztpraxen oder Behörden – werden Displays eingesetzt, um Informationen bereitzustellen, die Wartezeit angenehmer zu gestalten und auf Angebote aufmerksam zu machen.
Sie oder Ihr Team können mit LobbySpace kinderleicht CI-konforme Inhalte erstellen. Ohne externen Tools oder Agentur.

Mithilfe von LobbySpace Teams, Sub Teams und Screen Tags können Sie Inhalte mit einem Klick spezifisch ausspielen.

Mit LobbySpace haben Sie immer die Übersicht, wie Inhalte wo ausgespielt werden.

Viele Unternehmen nutzen Digital Signage nicht nur für Besucherinformationen oder Marketinginhalte, sondern zunehmend auch für interne Kommunikation.
Gerade in Organisationen mit mehreren Standorten oder mit vielen Mitarbeitenden ohne festen PC-Arbeitsplatz erreichen klassische Kanäle wie E-Mail oder Intranet nicht immer alle Zielgruppen. Informationen müssen dort sichtbar sein, wo Mitarbeitende sie im Alltag tatsächlich wahrnehmen.
Digital Signage Software ermöglicht hierbei einen zusätzlichen Kommunikationskanal über digitale Displays. Inhalte können zentral gepflegt und gleichzeitig auf mehreren Bildschirmen ausgespielt werden – etwa in Produktionshallen, Kantinen oder Eingangsbereichen. Für diesen Einsatzbereich wird häufig auch der Begriff Infoscreen Software verwendet.

Der Einsatz von Digital Signage Software für die interne Kommunikation vor Ort.
Der Einsatz von Digital Signage Software bringt für Unternehmen mehrere praktische Vorteile.
Alle Inhalte werden über eine Plattform gepflegt und können auf mehrere Displays verteilt werden.
Änderungen lassen sich innerhalb weniger Sekunden auf allen Bildschirmen veröffentlichen.
Neue Displays können jederzeit hinzugefügt werden, ohne bestehende Systeme anpassen zu müssen.
Unternehmen mit mehreren Standorten können Inhalte zentral steuern und gleichzeitig ausspielen.
Der Markt für Digital Signage Software umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Anbieter. Einige Lösungen richten sich vor allem an große internationale Installationen, während andere stärker auf kleinere Installationen oder bestimmte Einsatzbereiche ausgerichtet sind. Diese Anbieter unterscheiden sich unter anderem im Funktionsumfang, der Skalierbarkeit und den unterstützten Hardwareplattformen. Zu den bekannten Anbietern gehören unter anderem:
Scala
ScreenCloud
Yodeck
NoviSign
Friendlyway
OptiSigns
LobbySpace
Die Unterschiede zwischen den Plattformen liegen meist im Funktionsumfang, in der Skalierbarkeit sowie im jeweiligen Schwerpunkt – etwa Marketinganwendungen, Retail oder interne Kommunikation.
Neben der Software sind einige grundlegende Hardwarekomponenten erforderlich.
In den meisten Installationen werden handelsübliche TVs oder Monitore oder professionelle Signage-Displays eingesetzt.
Viele Systeme nutzen kleine Abspielgeräte, die Inhalte von der Softwareplattform empfangen und auf dem Bildschirm darstellen.
Damit Inhalte aktualisiert werden können, benötigen die Geräte eine stabile Internetverbindung.
Digital Signage Software ist eine Plattform zur zentralen Steuerung digitaler Displays. Inhalte werden verwaltet, geplant und automatisch auf Bildschirmen ausgespielt.
Typische Inhalte sind Bilder, Videos, Webseiten, Präsentationen oder Nachrichtenfeeds.
In der Regel werden Displays, ein Media-Player oder eine App sowie eine Internetverbindung benötigt.
Die Kosten sind abhängig vom jeweiligen Vorhaben, Standorte, Anzahl der Bildschirme und Integrationen.
Ja, wir haben die bekanntesten Studien einmal analysiert zusammengefasst.
Die Auswahl einer geeigneten Digital Signage Software hängt stark von den Anforderungen des Unternehmens ab. Während kleinere Organisationen oft eine einfache Cloud-Lösung für wenige Displays benötigen, müssen größere Unternehmen häufig mehrere Standorte und zahlreiche Bildschirme gleichzeitig verwalten. Cloudbasierte Lösungen ermöglichen es auch kleineren Organisationen, einzelne Displays oder kleinere Netzwerke zu betreiben. Bei der Entscheidung für eine Digital Signage Software spielen daher verschiedene Faktoren eine Rolle – von der Hardware-Kompatibilität bis zur Benutzerfreundlichkeit der Plattform oder auch der Standort des Anbieters sowie der Support-Umfang. Folgende Kriterien helfen bei der richtigen Wahl:
Inhalte sollten sich über ein Dashboard auf alle Bildschirme ausspielen lassen.
Die Software sollte mit Standard-Hardware wie Android Playern oder Smart Displays funktionieren.
Auch größere Displaynetzwerke sollten sich problemlos verwalten lassen mit mehreren Usern und Teams.
Eine intuitive Oberfläche spart Zeit bei der Erstellung und Planung von Inhalten.
Inhalte sollten gezielt für alle oder einzelne Standorte oder Displays geplant und ausgespielt werden können.
Inhalte sollen CI-konform im Digital Signage Tool erstellt und verwaltet werden können.
Welchen Support-Umfang bietet der Anbieter? Ist der Anbieter in Deutschland/Europa ansässig und bietet er auch deutschen Support an?
Ist der Anbieter DSGVO-zertifiziert und hat einen Sitz in Europa? Werden Daten in z.B. die USA übertragen?
Wer installiert die Player (z.B. Kiosk-Modus, automatischer Start der App bei Neustart etc.)? Gibt es Hilfe bei der Installation und ein professionelles Onboarding?
Moderne Digital Signage Software verbindet diese Funktionen in einer Cloud-Plattform. Unternehmen können Inhalte zentral erstellen, planen und automatisch auf Bildschirmen ausspielen – unabhängig davon, ob sich diese im selben Gebäude oder an unterschiedlichen Standorten befinden.
Digitale Displays haben sich in vielen Organisationen zu einem festen Bestandteil der Kommunikation entwickelt. Sie ergänzen bestehende Kanäle wie E-Mail oder Intranet und sorgen dafür, dass Informationen im Arbeitsalltag sichtbar bleiben.
Mit der passenden Digital Signage Software lassen sich Inhalte zentral verwalten, flexibel aktualisieren und auf unterschiedliche Standorte verteilen. Unternehmen erhalten damit ein Werkzeug, das sowohl für Besucherinformation als auch für interne Kommunikation eingesetzt werden kann.
