Case Studies
05.08.2026

Raspberry Pi für interne Kommunikation: Sinnvolle Einsatzmöglichkeiten im Unternehmen

Raspberry Pi wird oft als Bastelprojekt gesehen – doch im Unternehmenskontext kann er eine einfache und kosteneffiziente Lösung für interne Kommunikation sein. Dieser Artikel zeigt, wann der Einsatz sinnvoll ist und wo die Grenzen liegen.

Raspberry Pi Digital Signage Pros Cons

Warum Raspberry Pi in Unternehmen immer wieder auftaucht

Der Raspberry Pi ist günstig, flexibel und leicht verfügbar. Deshalb taucht er in vielen Unternehmen früher oder später auf – meist initiiert von IT-Teams, die nach einfachen Lösungen für Displays, Dashboards oder Infoscreens suchen.

Typische Fragen:

  • Können wir Infoscreens selbst betreiben?
  • Reicht ein Raspberry Pi dafür aus?
  • Ist das stabil genug für den Dauerbetrieb?

Die kurze Antwort: Ja – unter bestimmten Voraussetzungen.

Typische Einsatzszenarien für Raspberry Pi

In der Praxis wird Raspberry Pi im Unternehmen häufig genutzt für:

  • einfache Infoscreens (News, Termine, Kennzahlen)
  • Dashboards in Produktion oder Logistik
  • Anzeigen in Pausenräumen oder Eingangsbereichen
  • temporäre Lösungen oder Pilotprojekte

Gerade für erste Tests oder kleine Setups ist der Einstieg niedrigschwellig.

Die entscheidende Frage

Die zentrale Frage lautet nicht:

„Funktioniert Raspberry Pi?“

Sondern:

„Wie viel Betrieb und Pflege wollen wir langfristig übernehmen?“

Denn Hardware ist nur ein Teil der Lösung – Betrieb, Updates und Inhalte sind entscheidend.

Vorteile von Raspberry Pi für interne Kommunikation

✔ Geringe Kosten

Sehr niedrige Anschaffungskosten pro Gerät.

✔ Flexibel einsetzbar

Unterstützt verschiedene Betriebssysteme und Player.

✔ IT-freundlich

Ideal für Teams, die gern selbst konfigurieren.

✔ Gute Bildqualität

Für einfache Informationsdarstellung völlig ausreichend.

Wo Raspberry Pi an seine Grenzen stößt

❌ Wartungsaufwand

Updates, Ausfälle und Konfiguration müssen intern betreut werden.

❌ Skalierung

Was bei 1–2 Screens funktioniert, wird bei 20+ schnell komplex.

❌ Content-Pflege

Ohne zentrale Software müssen Inhalte manuell oder technisch aufbereitet werden.

❌ Abhängigkeit von IT

HR oder Kommunikation können Inhalte oft nicht selbst pflegen.

❌ Geringe Performance im 24/7 Betrieb.

Raspberry Pi vs. klassische Digital-Signage-Player

Der Raspberry Pi ist kein Ersatz für eine Kommunikationsstrategie, sondern ein Baustein.

Typische Aufgabenteilung:

  • Raspberry Pi: Hardware / Player
  • Software: zentrale Steuerung, Inhalte, Rechte, Zeitpläne

Erst die Kombination macht den Einsatz langfristig sinnvoll.

Praxisbeispiel (vereinfacht)

Ein Unternehmen nutzt Raspberry Pis als kostengünstige Player an mehreren Standorten. Inhalte werden zentral gepflegt und automatisch auf die Geräte ausgespielt. HR und interne Kommunikation können Inhalte selbst aktualisieren, IT betreut nur die Hardware.

So bleibt der technische Aufwand überschaubar – und die Kommunikation flexibel.

Fazit

Raspberry Pi kann für interne Kommunikation eine gute Lösung sein – wenn er richtig eingesetzt wird. Als Hardware-Basis ist er günstig und flexibel. Entscheidend ist jedoch, wie Inhalte erstellt, verwaltet und ausgespielt werden. Unternehmen, die Technik und Kommunikation sauber trennen, profitieren am meisten. Wenn Sie nach einer professionellen, skalierbaren und sicheren Lösung suchen, dann reservieren Sie jetzt ein kostenloses Beratungsgespräch mit unseren Experten.

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